| Premiumgast 2010 |
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Professor für Bürgerliches Recht, Handels-, Wirtschafts- und Arbeitsrecht, Rechtsanwalt
geboren 1930. Nach Abitur und Studium der Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre in den USA sowie in München und Frankfurt mit Promotion und Habilitation wurde er 1964 als Ordinarius für Handels-, Wirtschafts- und Arbeitsrecht an die Ruhr-Universität Bochum berufen.
Im Herbst 1970 wechselte Kurt Biedenkopf als Mitglied der zentralen Geschäftsführung des Düsseldorfer Chemiekonzerns Henkel in die Wirtschaft. Im Frühjahr 1973 wurde er zum Generalsekretär der CDU gewählt. 1976 wurde Kurt Biedenkopf erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt. Dort übernahm er das Amt des wirtschaftspolitischen Sprechers der CDU/CSUFraktion. Nach dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 engagierte sich Kurt Biedenkopf im Prozess der Wiedervereinigung Deutschlands. Im Januar 1990 wurde er von der damaligen Karl-Marx-Universität in Leipzig auf eine Gastprofessur für Wirtschaftspolitik berufen. Der Landtag des Freistaates Sachsen wählte Kurt Biedenkopf 1990 zum ersten Ministerpräsidenten des Freistaates. Am 17. April 2002 schied Kurt Biedenkopf als sächsischer Ministerpräsident aus dem Amt. Seit 2003 ist er als Vorsitzender des Kuratoriums der Hertie School of Governance am Aufbau dieser ersten deutschen Professional School für Public Policy in Berlin engagiert. Außerdem ist er Gründungspräsident und Ehrenpräsident der Dresden International University.
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